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Amerika entgeht der Pleite

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Die Flagge der Vereinigten Staaten. Das Land ist nun doch nicht pleite gegangen. (Bild: Rendo79, Sxc.hu)

17. Oktober 2013

Die USA stand kurz vor der Pleite. Doch kurz bevor dem Land das Geld ausging, haben sich Politiker des Landes auf die Aufnahme neuer Schulden geeinigt. Damit ist erstmal wieder Geld da, doch die großen Probleme bleiben.

In den USA gibt es zwei große Parteien. Das sind die Republikaner und die Demokraten. Immer wieder streiten sie erbittert über politische Themen. Zuletzt zofften sie sich im Parlament wochenlang um die Finanzierung des Staates. Weil sie sich dabei nicht einigen konnten, ging der amerikanischen Regierung das Geld aus. Sogar die Pleite des Landes hatte gedroht. Hunderttausende Menschen, die beim Staat beschäftigt sind, konnten nicht zur Arbeit gehen. Sie konnten nicht bezahlt werden und mussten zwangsweise Urlaub nehmen.

Für all diese Leute und das ganze Land gibt es nun gute Nachrichten. Die Geldprobleme sind vorerst wieder unter Kontrolle. Die Republikaner und die Demokraten haben sich geeinigt, kurz bevor das Land in die Pleite gerutscht wäre. Die Politiker haben vereinbart, dass der Staat neue Kredite aufnehmen darf. Bis Anfang nächsten Jahres ist nun erst einmal alles wieder gesichert. Gelöst sind die Probleme damit aber noch nicht.

Die Politiker müssen nun beraten, wie sie die Lage in den Griff kriegen, denn die USA haben bereits sehr viele Schulden angehäuft. Insgesamt sind das fast 17 Billionen Dollar. Das ist eine 17 mit zwölf Nullen. Immer mehr neue Schulden, auf Dauer kann das so nicht weitergehen. Der amerikanische Staat muss entweder weniger Geld ausgeben oder mehr Geld einnehmen, zum Beispiel über höhere Steuern.

Und warum haben die Politiker überhaupt solange gestritten? Die Republikaner forderten, dass ein Projekt der Regierung verschoben oder ganz gestrichen wird. Es ging um eine Krankenversicherung für alle Menschen. Wenn die Menschen so eine Krankenversicherung haben, dann müssen sie beim Arzt nicht zahlen, wenn sie behandelt werden. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten.

Dafür müssen die Menschen Monat für Monat Geld an die Kasse zahlen - selbst dann, wenn sie immer gesund sind. Der amerikanische Präsident Barack Obama will, dass es die Krankenversicherung für alle gibt, die Republikaner sind dagegen. Im Streit um das Geld wollten sie Obama zwingen, sein Krankenkassen-Projekt aufzugeben. Allerdings sind sie damit nun erst mal gescheitert.

(AfK)

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