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Alternativer Nobelpreis für Edward Snowden

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Edward Snowden in Moskau. Der Amerikaner ist in Russland untergetaucht. (Bild: YouTube / The Wikileaks Channel, Wikimedia, CC BY 3.0)

25. September 2014

Edward Snowden bekommt einen wichtigen Ehrenpreis. Der Informant über die Abhörmethoden amerikanischer Geheimdienste teilt ihn sich mit dem Journalisten Alan Rusbridger.

Beide Männer werden den Alternativen Nobelpreis kriegen. Edward Snowden war im vergangenen Jahr aus den USA geflohen. In Russland hat er Unterschlupf gefunden. Er hatte Geheimnisse der USA verraten. Er behauptet, dass die USA umfassend über das Internet Menschen ausspähen können und auch befreundete Politiker abhören. Der Journalist Alan Rusbridger glaubt Edward Snowden. Er und andere Journalisten haben öffentlich gemacht, was Edward Snowden herausgefunden hat. Alan Rusbridger arbeitet für die britische Zeitung "The Guardian".

Jedes Jahr im Herbst wird gesagt, wer den Nobelpreis kriegt. Wissenschaftler, Schriftsteller oder Menschenrechtler können ihn für ihre Arbeit bekommen. Physiker oder Chemiker beispielsweise werden für ihre Forschungen ausgezeichnet. Darüber hinaus wird noch ein anderer Nobelpreis vergeben, der "Alternative Nobelpreis". Er ist für Leute, die sich für andere Menschen oder die Umwelt einsetzen. Der "Alternative Nobelpreis" heißt eigentlich "Right Livelihood Award". Ihn gibt es seit 1980. "Alternativ" bedeutet "anders", denn die Auszeichnung wird in anderen Bereichen vergeben als der richtige Nobelpreis.

Neben Edward Snowden und Alan Rusbridger bekommen noch weitere zwei Männer und eine Frau den Alternativen Nobelpreis. Asma Jahangir ist Rechtsanwältin und setzt sich in ihrer Heimat Pakistan für Frauen und Kinder ein. Bill McKibben stammt aus den USA. Er hat viel über den Klimawandel geschrieben und Druck gemacht, damit Politiker etwas dagegen unternehmen. Basil Fernando aus Hongkong in China bekommt den Alternativen Nobelpreis, weil er sich für Menschenrechte in Asien stark macht.

(AfK)

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