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Ägyptens Ex-Präsident Mubarak kommt frei

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Husni Mubarak war von 1981 bis 2011 30 Jahre lang Präsident von Ägypten. (Bild: World Economic Forum, Wikimedia, CC BY-SA 2.0)

21. August 2013

Seit seinem Sturz im Jahr 2011 saß Ägyptens früherer Präsident Husni Mubarak im Gefängnis. Jetzt hat ein Gericht beschlossen, dass er zunächst wieder freikommt.

Husni Mubarak war bis 2011 der Präsident von Ägypten. Er trat zurück, nachdem in dem Land Millionen Menschen protestiert hatten. Die Menschen waren auf die Straßen gegangen und hatten gefordert, dass Husni Mubarak verschwinden soll. Die Ägypter waren wütend und aufgebracht. Sie hatten ihr Leben satt und wollten, dass sich etwas ändert. Vor allem junge Leute fanden keine Jobs. Armut bestimmte das Leben.

"Hau ab, hau ab" riefen die Menschen auf den Straßen in der Hauptstadt Kairo. Husni Mubarak gab nach einiger Zeit auf. Zuvor hatte er das Land fast 30 Jahre lang geführt. Die Rechte der Menschen wurden dabei aber nicht geachtet, es gab keine wirkliche Demokratie. Er lenkte den Staat mithilfe der Polizei und des Militärs. Das hatten die Menschen auch zu spüren bekommen, als sie auf die Straßen gingen. Hunderte Demonstranten starben.

Husni Mubarak wurde danach vorgeworfen, dafür verantwortlich zu sein. Er soll befohlen haben, mit Gewalt gegen die Menschen vorzugehen und sie zu töten. Deswegen wurde ihm der Prozess gemacht. Es wurde entschieden, dass er lebenslang hinter Gitter muss. Danach aber folgten weitere Prozesse. Am Mittwoch hat ein Gericht nun gesagt, dass Husni Mubarak für die Zeit der Prozesse gegen ihn zu Hause wohnen darf. Er kann das Gefängnis verlassen. Solange er nicht endgültig verurteilt ist, darf er nicht noch länger festgehalten werden, heißt es.

(AfK)

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