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Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

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Eichenprozessionsspinner sehen zwar kuschelig aus, anfassen sollte man sie aber niemals. Ihre Härchen können schwere Allergien auslösen. (Bild: R. Altenkamp, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

25. April 2014

In den nächsten Tagen werden in Deutschland Hubschrauber aufsteigen, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen. Warum ist das nötig?

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart. Seine Raupe lebt auf Eichen und zwar zu tausenden. Die Tiere können wir recht leicht erkennen. Sie haben viele weiße Härchen. Die Raupen tun den Eichen nicht gut. Sie fressen die Blätter der Bäume. Aber auch für uns sind die Tiere schädlich.

Geraten die weißen Härchen in die Luft, wird das für uns Menschen nämlich zum Problem. Wenn wir sie abkriegen, kann das wehtun. Die Härchen lassen die Haut jucken. Dort, wo die Härchen hinkommen, wird alles rot. Außerdem kann es sein, dass die Menschen schlechter atmen können oder tränende Augen kriegen. Experten empfehlen Kindern und Erwachsenen, zum Arzt zu gehen, wenn sie die Härchen berührt haben.

Weil die Raupen des Eichenprozessionsspinners für Menschen gefährlich sind, sollen Kinder und Erwachsene aufpassen. Wir sollen auf keinen Fall ihre Nester anfassen, sagen die Fachleute. Selbst dann nicht, wenn sie leer sind. Überhaupt sollten wir Gebiete meiden, wo die Tiere sind. Mitunter warnen Schilder vor ihnen. Die Nester können die Größe eines Fußballs erreichen und haften an Stämmen oder Ästen. Die feinen Haare hat der Eichenprozessionsspinner als Fressschutz. Er sorgt so dafür, dass er überlebt und andere ihn nicht verspeisen.

Die Raupen schlüpfen im April und Mai. Sie verschwinden später wieder. Im Sommer verwandeln sie sich in einen ungefährlichen Schmetterling. Weil die Raupen Menschen schaden können, werden sie bekämpft. Experten kommen und besprühen sie mit Chemikalien. Oder aber die Nester werden abgesaugt.

Mehrere Städte haben angekündigt, dass sie den Eichenprozessionsspinner in den nächsten Tagen bekämpfen werden. Sie wollen dafür zum Beispiel Hubschrauber losschicken.

(AfK)

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