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Eisberg wird für Pinguine zur Todesfalle

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Pinguine am Kap Denison in der Antarktis. (Bild: Jason Auch, Wikimedia, CC BY 2.0)

17. Februar 2016

In der Antarktis sterben derzeit viele Pinguine, weil ein Eisberg ihnen den Weg versperrt. Die Tiere verhungern.

Die Antarktis ist ein Erdteil aus Eis und Schnee ganz im Süden der Erdkugel. Dort ist auch der Südpol zu finden. Die meisten Menschen kennen den Kontinent nur aus dem Fernsehen oder aus Büchern. Nur wenige sind selbst schon dort gewesen.

Die Antarktis ist die Heimat vieler Pinguine. Um die machen sich Forscher nun große Sorgen. Es geht um die Tiere am Kap Denison im Osten der Antarktis. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sie ein riesiger Eisberg bedroht. Sie nennen ihn B09B. Er ist ungefähr 50 Kilometer lang und 18 Kilometer breit.

Der Eisberg hat sich zwischen eine Brutkolonie und das offene Meer geschoben. Für die Pinguine ist das zum großen Problem geworden. Denn nun ist der Zugang zum Wasser versperrt. Sie müssen geschätzt 60 Kilometer laufen, wenn sie etwas fressen wollen. Viele sind deswegen bereits verhungert.

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Pinguinkolonie könnte komplett verschwinden

Die Forscher gehen davon aus, dass in den vergangenen Jahren etwa 160.000 oder 170.000 Pinguine verschwunden sind. Nur noch rund 10.000 leben vermutlich in der Gegend. Wenn der Eisberg nicht vom Meer zerstört wird, könnten die Pinguine dort aussterben.

Die Pinguine entstanden vor Millionen Jahren auf der südlichen Erdhalbkugel. Damals hingen die Erdteile enger zusammen als heute. Als die Kontinente sich voneinander wegbewegten, gelangten die Vorfahren der heutigen Pinguine in immer kältere Gegenden und passten sich dem Leben dort an.

Eisbären gibt es auf der Südhalbkugel nicht. Sie sind im Norden in der Arktis zu Hause. Sie sind eng mit Braunbären verwandt, die es in den Ländern rund um den Nordpol gibt. Ihr weißes Fell ist in Schnee und Eis eine gute Tarnung und im Vergleich zu braunem Fell ein Vorteil.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von peter 9. März 2016

ich hoffe das auch ;)

von Jessi 17. Februar 2016

Oje, die armen Pinguine.
Hoffentlich verschwinden
sie nicht ganz.:-(

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