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Der Monarchfalter wird immer seltener

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Ein Monarchfalter sitzt auf einer Blume. Die Schmetterlingsart sieht man allerdings immer seltener. (Bild: Richiebits, Wikimedia)

24. Februar 2014

Der Monarchfalter ist bedroht. Das sagen die Tierschützer des WWF. Die orange-roten Schmetterlinge werden immer seltener gesichtet.

Monarchfalter kennen wir in Deutschland höchstens aus Filmen oder aus dem Urlaub. Die Schmetterlingsart kommt bei uns nicht vor. In Mexiko aber ist der orange-rote Falter sehr bekannt. Jedes Jahr im Herbst gibt es in dem mittelamerikanischen Land ein einzigartiges Naturschauspiel zu sehen: Millionen von Monarchfaltern flattern durch die Luft und hängen sich an die Bäume. Es sind so viele, dass die Zweige sich unter der Masse der Schmetterlinge biegen.

Für die Mexikaner ist das ein besonderer Moment. Viele glauben, dass die Falter die Seelen verstorbener Menschen symbolisieren, die zu ihnen zurückkehren. Sie feiern, wenn die Monarchfalter ankommen. Damit könnte es aber bald vorbei sein, warnen die Tierschützer vom WWF. Sie stellten fest, dass es immer weniger Schmetterlinge dieser Art gibt. Auf einem bestimmten Gebiet zählten sie die Gruppen der Tiere und kamen zu dem Ergebnis: Es sind nur noch etwa halb so viele wie im vergangenen Jahr. So ein starker Rückgang ist für die Tierschützer alarmierend.

Dass die Monarchfalter immer weniger werden, liegt auch am Verhalten der Bauern, sagt der WWF. Denn sie spritzen ihre Plantagen mit Mitteln gegen Schädlinge. Das Gift tötet aber auch die Pflanzen ab, von denen sich die Raupen der Monarchfalter ernähren. Die Tierschützer vom WWF wollen deshalb erreichen, dass die Bauern mehr im Einklang mit der Natur arbeiten.

(AfK)

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